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ocean7 5/2018

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Cannes Yachting Festival. Motoryachten, die neuesten Modelle von A-Z. Kroatien Event-Kalender: die schönsten Herbstfeste an der dalmatinischen Küste. Monofoil Gonet. Foils sind out, Monofoil ist in. Schottland. Die Durchquerung des Kaledonischen Kanals mit einer Pocketyacht. Spinnaker stressfrei bergen. So wird der „spin-maker“ nicht zum Belastungstest für Skipper und Crew. Neuseeland. Nichts für Anfänger: die Umrundung der Nordinsel unter Segel. Linssen. Langsamkeit de luxe: Die neue Grand Sturdy 500 AC Variotop im Test. Karibik Trophy. Gemeinsam um die Wette Segeln: Martinique – Saint Lucia – Guadeloupe. Biograd Boat Show 2018. Mit ocean7 gratis zur größten In-Water-Show Kroatiens!

Karibik Trophy vorbei

Karibik Trophy vorbei und die Farben ringsum gewinnen wieder an Stärke. Lautlos schwebt eine Schildkröte durchs Wasser, wird mit Rufen von Boot zu Boot begleitet. Der Regen war warm. Die hartschalige Reptilie lockt, der Badespaß beginnt, das Tier taucht ab, manch einer holt Maske und Schnorchel hervor, um es ihr gleichzutun. Die Stimmung ist gut, die Wettfahrt war gelungen, über Platzierungen ärgern sich die wenigsten, auch wenn sie während der Regatta noch hart gegeneinander gekämpft haben. An der Startlinie kann es dann schon einmal lauter werden, auch an den Tonnen. Doch nun hört man nur noch das Plantschen und Korkenknallen. Einklarieren muss man nicht wieder, denn zuvor fielen die Anker in Grand Anse d’Arlet und Fort de France, beides zu Martinique und somit zu Frankreich gehörend. Foto: Shutterstock Fort-de-France, Martinique. Mit über 80.000 Einwohnern eine Großstadt in der Karibik. Helping Hands Bürokratie gibt es erst wieder in Roseau auf Dominica, noch immer eine der ursprünglichsten Karibik- Inseln. Doch hält sie sich in Grenzen und ist dank Eddison besonders schnell erledigt. Knatternd fährt er mit seinem Motorboot durch die Bucht von Roseau und bietet seine Hilfe an – das Dinghi kann an Bord bleiben. Er übernimmt die Überfahrt. Zuvor hat er auch schon für ausreichend viele Bojen gesorgt, damit die Yachten sicher liegen. Eddison arbeitet seit vielen Jahren mit Hartmut Holtmann von KH+P Yachtcharter zusammen. Immer wenn die Trophy die Inseln über dem Wind anläuft, ist Eddison dabei, hilft, besorgt und organisiert. Inzwischen arbeitet er nicht mehr alleine, das Pensum ist längst zu groß geworden. Landausflüge Müssen sein So rauscht Eddison im frisch gebügelten Poloshirt von links nach rechts, lässt „seine Jungs“ Wassertaxi spielen auf dem Weg zum Zoll. Frische Lebensmittel zum Bunkern findet man beispielsweise auf dem Markt Saint Pierre in Martinique en masse, erntefrisch und first class! Eddison hilft! Kurzer Besuch und Spaziergang durch die Hauptstadt von Dominica – auch kein Problem. Ein Guide wird mit Shuttle und Führung beauftragt. Denn auch das Land will besucht werden. Nur Wasser, dazu sind die Inseln zu unterschiedlich und vielfältig. Landausflüge müssen sein. „Wer will noch mitkommen“, ruft er hinüber. Schnell Schuhe und Kamera packen und schon geht es in Richtung „Stadt“. Ein Begriff, der wie so oft ganz relativ ist. Karibik kunterbunt Auf dem Markt prangt gelb-rote Maggi-Werbung, auch die Schirme sind von der 130 Jahre alten Suppenwürze gesponsert, dabei gibt es in der Karibik doch nun wahrlich genug eigene und vor allem frische Gewürze. Die Üppigkeit der Flora erschlägt den Besucher förmlich. Im Ort wird gebaut. Ein Schild mit eindrucksvoller Fotomontage zeigt die neue New West Bridge – deplatziert wirkende Moderne gegenüber windschiefen Holzhütten mit unüberschaubarem Kabelwirrwarr an Hauswänden und Strommasten. Dazwischen das Kulturzentrum der Kariben, der letzten indigenen Einwohner der Karibik, Botanischer Garten und dann auch noch ein während eines Hurrikans von einem riesigen Baobab-Baum zerquetschter Schulbus. Zum Glück war der Bus damals leer. Heute steht er genauso da wie vor beinahe 40 Jahren. Eine Art Mahnmal, das an die immensen Naturgewalten erinnert, die hier in der Karibik wüten können wie Irma letztes Lahr. Auch Dominica war von vielen Stürmen betroffen. Es regnet waagrecht In der Prince Ruppert Bay bei Portsmouth an der Nordwestküste 36 5/2018

Maggi findet man auch in der Karibik: in Form von Sonnenschirmen auf dem Markt. Bei so viel Landgang bleibt das Dinghi im Wasser. Portsmouth, Dominica. Auf den Spuren der Piraten aus Fluch der Karibik II. Fischreuse an der Hafenmole von Roseau auf Dominica, der vielleicht ursprünglichsten Karibik-Insel überhaupt. „ Die Boote wissen nicht, wie sie schaukeln sollen und tun dies somit ungehemmt zu allen Seiten. Beinahe berühren die Masten das Wasser …“ von Dominica erwischt es uns. Abends an Land ist noch nichts zu spüren von dem, was da kommen wird. Das Fest ist gelungen, das Buffet vom Feinsten, genauso wie die Musik. Eddison und sein Team sind hier zu Hause, haben wieder für eine Reihe von Bojen gesorgt, übernehmen den abendlichen Shuttle und feiern selbstverständlich auch mit. Das Fest ist auch ein kleines Dankeschön an sie, und zwar ein sehr gelungenes. Karibikgefühl wie aus der Werbung. Barfuß im Sand, der Mond leuchtet hell, Wolken geben sich Mühe beim Schattenspiel, die Nacht wird zum Tag. Und der folgende Tag beinahe zur Nacht – das Wetter hat sich geändert. Sturm mit Wellen aus entgegengesetzter Richtung. Die Boote wissen nicht, wie sie schaukeln sollen und tun dies somit ungehemmt zu allen Seiten. Beinahe berühren die Masten das Wasser, zumindest kommt es den Monohull-Seglern so vor. Vorteil für die Katamarane, die liegen aufrecht an Ankern und Leinen. Es regnet waagerecht! Das Karibische Meer erobert den Strand. Dort, wo gestern noch getanzt wurde, umspült das Wasser die Palmen. Teile des Steges schwimmen herum, an Landgang ist nicht mehr zu denken. Dem dichten Regenwald tut’s aber gut. Die Funke knarrt: „Trophy 1 an alle Trophys – ist alles ok. bei euch?“ Jede Yacht gibt einzeln Rückmeldung. Noch geht es allen gut, mit oder ohne Akkupressurband, Ingwer, Vitamin C oder Medizin. Wer wagt, gewinnt Einen Layday stellt man sich anders vor, doch sollte dieser mit einem festlichen Abend im Fort Shirley zelebriert werden. Und wird es auch – natürlich wieder dank Eddison, der den Crewtransport übernimmt. Das eigene Dinghi zu benutzen wäre zu gefährlich, das Einsteigen in die Shuttleboote ist so schon mehr als abenteuerlich. „Ich bleibe zu Hause“, tönt es dann auch aus so manchem Schiff. Die Wagemutigen tragen Öljacke zu Badehose, und dann geht es los. Über Funk wird die Reihenfolge bekanntgegeben. Selbst für eine so grüne Insel ist das Wetter jetzt in der Saison ungewöhnlich. Doch wie zur Entschädigung gibt es nicht nur perfektes französisches Baguette und frische Croissants wie in Frankreich, sondern auch Sonnenschein. Das Wetter bessert sich. HALLEN - EINSTELLPLÄTZE HALLEN - EINSTELLPLÄTZE für Boote und Wohnmobile in für Boote und Wohnmobile in in Wiener Neustadt Tel. Tel. +43 +43 678 678 1250210 Mail. Mail. kontakt@proyachting.at Tel. +43 678 1250210 Mail. kontakt@proyachting.at Wiener Neustadt

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