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ocean7 3-2017

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In Montenegro: Vom alpinen Kotor im Norden bis zu den kilometerlangen Sandstränden im Süden – plus die wichtigsten Marinas im Überblick. Um die Welt: 13 Österreicherinnen schafften den großen Törn around. Im Bootsgarten: So gelingt das Garteln an Bord. In der Mausefalle: Weltumsegler Wolfgang Hausner im Sturm ohne Strom. Elan GT5: Dass man mit einer Elan auch mal vom Gaspedal gehen kann, beweist die neue GT5 "Gran Turismo“. Ladies only: Der Verein Blue Water Womans Challange lädt Frauen zum Segeln (lernen) und zum Stammtisch in Graz und Wien ein. Tenkara: Die japanische Kunst des Fischens – zelebriert in Lappland. Damenwahl: 9 ocean women und ihre Lieblingsreviere. Seafaring 44: Die Long-Distance-Motoryacht mit großem Herz für die ganze Familie.

Kolumne Alles was Recht

Kolumne Alles was Recht ist Teures Lehrgeld Sicherungsschein ist nicht gleich Sicherungsschein. Vieles wird auf dem Chartermarkt angeboten und vieles gutgläubig akzeptiert. Ein Fehler! Foto: Gernot Weiler Dr. Friedrich Schöchl ist Skipper aus Leidenschaft und Gründer der Versicherungsgesellschaft Yacht-Pool. kolumne@ocean7.at Ein typisches Beispiel: der Brief eines enttäuschten Skippers, der uns gebeten hat, diesen an die „Skipper-Community“ weiterzuleiten. Ein Erfahrungsaustausch im Sinne von „Skipper lernen von Skippern“, den ich gerne unterstütze: Ich möchte meinen Seglerfreunden der Skipper-Community mein Erlebnis mit einem namhaften norddeutschen Versicherer mitteilen, weil es sich dabei wieder um eine typische Falle handelt, in die auch ich getappt bin. Was war geschehen? Ich hatte bei einer Agentur eine Yacht bei einem italienischen Vercharterer gebucht. Dieser Vercharterer war nicht bei Yacht-Pool als bonitätsgeprüfte Firma gelistet, daher gab es für diese Firma auch keinen Yacht-Pool Sicherungsschein. Kein Problem, meinte die Agentur, wir haben einen Versicherer, der macht die Insolvenzversicherung auch ohne Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Vercharterers, allerdings sollte man eine Rücktrittsversicherung abschließen. Der Unterschied zwischen Zahlungsunfähigkeit und Insolvenz kostete Joachim Joswig 2.500 Euro. Foto: Shutterstock Was ich eigentlich nicht wollte, aber trotzdem tat, da mir die Absicherung unserer Zahlung wichtig war. So freuten wir uns auf unseren gemeinsamen Törn. Das Problem: Als wir schon bereit waren unseren Seesack zu packen, erreichte uns die Nachricht, dass die Charterfirma zahlungsunfähig ist und damit auch das Schiff nicht mehr zur Verfügung steht. „Shit happens“, aber zumindest unsere Zahlungen haben wir vorsorglich abgesichert – dachten wir! Denn als wir unsere Forderung bei besagtem Versicherer anmeldeten, teilte uns dieser mit, dass nach seinem Bedingungswerk die Zahlungsunfähigkeit nicht versichert sei, sondern nur die Insolvenz. Und dazu wäre ein Insolvenzverfahren notwendig. Ein Insolvenzantrag war bei der hoffnungslos überschuldeten Firma aber von keinem Gläubiger gestellt worden, weil dabei außer Kosten nichts herausgekommen wäre. Ohne Insolvenz keine Zahlung, stellte der Versicherer lapidar fest. Unsere Forderung wurde abgelehnt. Schaden: 2.500 Euro. Chartern ist ein Rechtsgeschäft, schreibt Yacht-Pool warnend in einem Newsletter. Wie wahr! Aber wie soll ein Laie all diese Unterschiede, die sich im Kleingedruckten verstecken, verstehen? Es stellt sich die Frage: Wie seriös ist ein Versicherer, der so tricky Formulierungen verwendet und dem der Unterschied zwischen Insolvenz und Zahlungsunfähigkeit sehr wohl bekannt ist? Hier tragen gerade die Charteragenturen in gewisser Weise mit Verantwortung, da die Kunden (Charterer) davon ausgehen dürfen, dass sie jemanden beauftragen, dem sie vertrauen – und von dem sie erwarten, dass sie ihre Kunden (Vercharterer) kennen. Und keine Versicherung empfehlen, die ihren Zweck völlig verfehlt! Wir haben teures Lehrgeld bezahlt und können allen Seglerfreunden nur zur Vorsicht raten und aufzupassen, wem man sein Geld gibt und was man unterschreibt. Yacht-Pool leistet da mit seiner jährlichen Bonitätsprüfung der Charterfirmen einen guten Beitrag, weil so vorab die Spreu vom Weizen getrennt wird. Den Sicherungsschein von Yacht-Pool bekommen nur Firmen, die auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft sind. Auf dem Yacht-Pool Sicherungsschein steht auch, dass die Zahlungen bei Insolvenz und bei Zahlungsunfähigkeit versichert sind. Für mich ist das ein sehr deutliches Beispiel, wie sich Firmen in ihrer Serio sität unterscheiden. Als langjähriger Skipper muss ich sagen, dass alles, was ich bisher von Yacht-Pool bekommen habe, Hand und Fuß hatte und im Sinne des Skippers war. Als Skipper sind wir auf diesem Gebiet ja Laien und darauf angewiesen, uns auf Kompetenz und Seriosität sowohl der Versicherer als auch der Agenturen und Charterbetreiber zu verlassen. Denn die kleinen, von uns nicht zu erkennenden Unterschiede können sehr große Wirkung haben. Joachim Joswig, Schongau Kleine Unterschiede mit großer Wirkung – das gilt übrigens auch für die Allgemeinen Geschäftsbedingungen diverser Charterverträge, wo man ebenfalls viel Unsinniges und ökonomisch Hochgefährliches findet. Unser „Gegenmittel“: der Charter Fairtrag als Garant für Rechtsklarheit, Rechtssicherheit und fairen Interessensausgleich zwischen Charterer und Vercharterer. Und ganz im Sinne des Skippers. 42 3/2017

Flacher cruisen Panorama Termine, Trends & Neuheiten Premiere. Als erstes Modell der neuen BluEscape-Serie von Delphia Yachts ist die BluEscape 1200 eine komfortable und vielseitige Motor - yacht, die durch ihren geringen Tiefgang von nur 84 cm eine enorme Freiheit in der Auswahl des Fahr - reviers und des Liegeplatzes bietet. Beim Design setzte der polnische Hersteller besonders auf große Deckflächen, geräumige Kabinen und großzügige Panoramasicht. Durch Eleganz für fast alle Gewässer: Die BluEscape 1200 hat einen Tiefgang von nur 84 cm. optionale Seitenstrahlruder ist die Motoryacht sehr einfach zu manövrieren und bietet ein Maximum an Bequemlichkeit und Sicherheit. èwww.delphiayachts.eu BluEscape 1200 Länge 12,45 m Breite 4,26 m Tiefgang 0,84 m Motor 280 PS Schnellanzeige Nicht nur bei der Eröffnung des neuen Standorts der Star: Zephir, das Topmodell der Elektroboot-Serie aus dem Hause JetMarine. Moderner arbeiten Foto: Sandra Dovjak Multifunktions-displays. Die brandneuen Axiom-Displays von Raymarine sind mit dem ebenfalls neuen und leicht verständlichen Betriebssystem LightHouse 3 ausgestattet und können dank der verbauten Quad- Core-Prozessoren die Datenflut extrem schnell verarbeiten. Das Axiom-System ist erweiterbar und mit dem kompletten Sortiment des auf Marineelektronik spezialisierten Herstellers kompatibel. WLAN- und Bluetooth- Verbindung mit Tablets und Smartphones ist selbstverständlich auch möglich. è www.raymarine.de JetMarine. Die Kärntner Schiffswerft JetMarine hat einen neuen, topmodernen Standort in Strau, nur zehn Autominuten südlich von Klagenfurt am Wörthersee, bezogen. Zur feierlichen Eröffnung am 11. März fand eine große Hausmesse statt, auf der neben vielen Ehrengästen aus Wirtschaft und Politik auch hunderte Besucher begrüßt wurden. Präsentiert wurde unter anderem das aktuelle Elektroboot Zephir, der Yamaha-Shop, das moderne Winterlager sowie das sehenswerte Restaurierungsprojekt eines edlen Holzbootes. è www.jetmarine.at Besuchen Sie unsere Homepage www.maritimo.at

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