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OCEAN7 2007-09

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Vier Meere in 12 Tagen - der österreichische Schriftsteller Alfred Zellinger segelte auf Odysseus' Spuren. Außerden in dieser Ausgabe: Ein Porträt von Florian Raudaschl - wie lebt es sich mit dem Namen eines großen Vaters?

20 01 01 IDyllIsch.

20 01 01 IDyllIsch. Touristenanlage am Fuße der Gondelbahn, mit allen erdenklichen Facilities. heute tatsächlich eine vernünftige Stärke und nimmt im Laufe des Vormittags noch derart zu, dass wir den geplanten Zwischenstopp beim Süßwassersee Tasik Dayanig Buting kurzerhand streichen. Dafür erreichen wir bereits gegen Mittag den Hotelstrand Pantai Tenga, wo wir einen ausgedehnten Badestopp einlegen. Am frühen Abend treffen wir in Telaga Harbour ein und sind sehr positiv überrascht: Die Anlage ist recht neu und daher noch angenehm ruhig. Sie verfügt über eine sehr gute Infrastruktur, das Personal ist ausnehmend freundlich und zuvorkommend. Wir sind begeistert! Achtung: Unbedingt die Einfahrthinweise beachten, sonst sitzt man auf. Die Marina von Telaga ist eine künstlich angelegte Bucht mit Hafen und Freizeitcenter, bestehend aus einem Hotel (damals noch nicht fertig) und vielen Restaurants, Bars, Frisören, usw. Uns wurde die dortige Tapas Bar besonders empfohlen, die – man höre und staune – von einem Tiroler betrieben wird. Die Tapas waren ausgezeichnet! Das Loch in der Wand An unserem dritten Tag umrunden wir die Insel, unser Ziel ist das „Hole in the Wall“. Sobald wir aus dem Hafen heraus sind, setzen wir Segel und bei einer Windstärke von 13 Knoten nehmen wir zunächst Kurs W, dann N, vorbei an der Steilküste, um anschließend auf E zu schwenken. Wir genießen die wechselnde Landschaft und staunen über die Nähe zu Thailand. Im Nordosten ist die Insel Ko Tarutak zu sehen, die bereits zu Thailand gehört. Wir halten Respektabstand zu den großen Fischerbooten, die mäanderförmig durchs Meer fahren und ihre Netze verlegen. Unser erster Zwischenstopp ist die Bucht Tieluk Datai. Hier sind auch zwei Hotels der Nobelklasse angesiedelt. Sie sightseeing-highlights Die Insel bietet eine ganze Reihe interessanter Ausflugsziele: beispielsweise die Doppelmayer-Gondelbahn auf den Gunung Mat Cincang. Von dort geht man über eine frei schwebende Brücke auf den ca. 750 m hohen Nebengipfel (Bilder rechts). Ein weiteres Muss ist das Bird-Paradise. Hier sind alle möglichen tropischen Vögel, teilweise frei fliegend zu erleben. In der Underwater-World sind einige Meeresbewohner zu sehen, denen man in freier Natur lieber nicht begegnet (Haie, Steinfische und andere giftige Zeitgenossen). Ein einmaliges Erlebnis ist eine Dschungeltour: Wir haben die Kräfte raubende Version gebucht, die Air Canopy Tour. Über Seile mit Bergsteigerausrüstung durch die bis zu 30 m hohen Baumwipfel.

evier 21 sehen toll aus, liegen allerdings sehr abgeschieden und zu Fuß sind keine Ausflüge zu einheimischen Einrichtungen und Lokalen möglich. Anschließend setzen wir unsere Route fort, es sind nur noch vier Seemeilen bis zum Hole in the Wall. Dort angelangt, erwartet uns eine beeindruckende Landschaft. Felsige Inseln rund um uns, gegen Osten öffnet sich ein Kanal, der uns aber nicht weiter interessiert. Wir fahren weiter auf die Felswand zu und glauben schon uns verfahren zu haben. Doch plötzlich ist eine Durchfahrt durch die Felswand erkennbar und wird immer größer. Die Einfahrt zum Fluss, die tatsächlich wie ein Loch in der Wand aussieht, ist nur 20 Meter breit, aber gefahrlos zu passieren. Beide Ufer sind gesäumt mit Mangroven, die bei Ebbe dicht gedrängt wie auf Stelzen in Reih und Glied stehen. Nach ca. 0,3 SM zweigt Backbord von uns ein Flusslauf ab. Da uns geraten wurde, möglichst frühzeitig in einem der urigen Restaurants mit angeschlossener Fischfarm für den Abend zu reservieren, machen wir gleich eine Erkundigungstour mit dem Dingi. Den Abend lassen wir in diesem Restaurant ausklingen. Wieder sind wir von der ungeheuerlichen Freundlichkeit, Gastfreundschaft und Ruhe der Malaien beeindruckt. Wir sind die einzigen Gäste, und trotzdem haben wir nie den Eindruck, gedrängt zu werden. Mit den Seeadlern auf Du und Du The Hole in the Wall ist unter anderem bekannt für seine Seeadler und die Attraktion des „Eaglefeeding“. So verweilen wir noch einen halben Tag an unserem Liegeplatz und fahren mit „Für mich ist speziell von Langkawi der vordergründigste reiz die Menschen, die von einer inneren Friedlichkeit sind, wie man es selten erlebt“ Bobby Schenk dem Beiboot den ersten Flusslauf hinauf. Von weitem sehen wir bereits zig Seeadler, die über einer Flussbiegung kreisen und sich auf Hühnerhaut stürzen, die von den Touristen ins Wasser geworfen wird. Von vielen, auch Malaien selbst, wird diese Prozedur abgelehnt, da es speziell für junge Seeadler nicht gut ist gefüttert zu werden, obwohl rund herum jede Menge Fische zu erbeuten wären. Es ist trotzdem sehr beeindruckend, den Seeadlern beim Jagen zuzusehen. Gegen 13.00 Uhr brechen wir zu unserem nächsten Ziel auf. Vorher schauen wir nochmals bei „unserem“ Restaurant vorbei und nehmen uns fertige Fisch- und Garnelencurrys mit. In der Bucht Pulau Tansang gehen wir vor Anker. Hier verbringen wir den restlichen Tag und schlagen unser Nachtlager auf. Mitten durch’s Regattafeld Langsam nähern wir uns dem Ende unseres kleinen, gemütlichen Törns, die Insel ist nahezu umrundet. Auf unserem Weg zum Monkey Creek, den wir unbedingt noch einmal sehen wollen, stoßen wir auf das Feld der Royal Langkawi International Regatta. Vorsichtig fahren wir durch das Regattafeld, damit wir niemanden behindern. Weiter geht es an der Ostküste Pulau Tuba nach Süden. Bei Telug Usong Bulon gibt es zwischen zwei Inseln eine Durchfahrt bzw. Abkürzung, die wir nehmen wollen. Leider finden wir den Kanal nicht, möglicherweise liegt es an der herrschenden Ebbe. Wir kehren um und fahren außen herum. 02 Fischzucht. Im angeschlossenen Lokal kann man aus einer großen Vielfalt wählen und genießen. 03 AFFen. Diese schlauen Tiere warten auf Touristen, denn sie sind es bereits gewöhnt, von diesen gefüttert zu werden. Wenn nicht, können sie auch mal handgreiflich sein. wetterbericht auf malaiisch Wie gewohnt besorgen wir uns überall wo es geht einen Wetterbericht - und das läuft in Langkawi so ab: Wir fragen nach einem Wetterbericht und bekommen den Hinweis auf einen Aushang, den wir sofort begutachten. Es handelt sich um ein A4-Blatt, auf dem zeilenweise das Wetter für jeden Tag des Monats aufgelistet ist (unser Urlaub begann am 3.2.2007). Es sind für jeden Tag des Februars 32 Grad, nördliche Winde zwischen 5 und 10 Knoten und leichte Bewölkung vorhergesagt. Auf die Frage nach einem aktuellen Bericht bekommen wir dasselbe Blatt kopiert. Wir wissen bis heute nicht, wie der Wind an den zwei Tagen mit 20 bis 30 Knoten entstanden ist, aufgrund der Gesamtwetterlage schließen wir auf thermische Winde … Malaysia und Langkawi im netz – www.wikipedia.org/wiki/Malaysia – www.talkmalaysia.com – www.emmes.net – www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender/Malaysia.html – www.lonelyplanet.com/worldguide/destinations/asia/ malaysia – www.yacht.de/schenk/index.shtml 02 03

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